Freude am Leben

Wie geht man dabei vor, wenn man sein Umfeld verändern will? Am effektivsten ist es, wenn man dabei anfängt an sich selbst zu arbeiten. Man hat den ersten Schritt in die gewünschte Richtung gemeistert, wenn man es schafft sich selbst positiv zu verändern. Schafft man es nicht, so stellt sich die Frage: Wie soll das Umfeld positiv verändert werden, wenn man es nicht einmal schafft sich selbst zu verändern?
Wenn man bei der Gesellschaftsveränderung an sich arbeiten muss – wie wird es dann sein, wenn man die Freude des Lebens sucht. Man sucht sie ja für sich selbst, oder nicht? Folglich: auch hier muss man die Freude aus dem Inneren herausholen – auch wenn man dabei in Tiefe tauchen muss um sie hochzuziehen, und vielleicht auch zu reanimieren.

scuba-diver-linda-mears

Externe Dinge können uns nicht langfristig glücklich machen. Es stimmt, dass neue bzw. ersehnte Dinge/Situationen uns ein Lächeln auf dem Gesicht zaubern können. Doch dieses hält nicht lange an. Man sehnt sich immer wieder nach neuen Sachen die jedoch nur für Momente ein Lächeln herbeizaubern und es bildet sich ein Kreis des kurzfristigen Glücks.
Sobald man realisiert, dass nicht die Sachen die wir haben wollen uns glücklich machen, sondern die Zufriedenheit, mit den Sachen die man schon hat, verantwortlich für das Glück ist, löst man sich von der externen Suche – und vielleicht auch vom Materialismus.
Gegenstände die unser Leben vereinfachen sind nichts Schlechtes! Jedoch liegt die Kunst darin, ersehnte/materielle Dinge nicht als Quelle des Glücks zu sehen

 

tumblr_nwu7gxePlo1qz6f9yo6_1280-850x601.jpg

Für die Suche nach dem Glück werden meistens 3 Wege eingeschlagen – die jedoch in eine Sackgasse führen. Sogar kleine Kinder fangen mit diesem Ausflug an um sich mit dem „Glück“ selbst zu verwirklichen. Leider realisieren sie erst viel zu spät, dass man vor einer unüberwindbaren Mauer stehen bleiben muss.
Die 3 Wege sind:

  1. Business (Geld)
  2. Beziehungen
  3. Ich – Bereich (Bsp.: Sport)

 

  • Geld:

Wir kennen alle diese Einstellung: „Mehr Geld = mehr Glück.“ Oder die gegenteilige Sichtweise: „Geld = Satan in Person.“ Welche Einstellung stimmt nun?
Das sind zwei extreme Meinungen. Es gilt, dass man im Leben stets die Balance findet – die goldene Mitte!

1. Meinung: Würde diese Sichtweise stimmen, so müssten alle reichen Leute glücklich sein. Jedoch ist das nicht der Fall. Denn in den Medien hört man nicht so selten, wie depressiv jene Personen leben.

2. Meinung: Ohne Geld könnten wir nicht Leben. Man braucht eine Währung um Handel betreiben zu können, oder will man anfangen alles selbst herzustellen?

Materielle Dinge sind, wie wir alle wissen, vergänglich. Wenn man sie als eigenes Glück definiert, dann heißt das, dass das Glück oft verschwindet und oft wieder zurückkommt. Wieso tut man sich das an, wenn man es fast ein ganzes Leben lang beibehalten kann? Hat man das Glück immer in sich drinnen und ist man sich dem bewusst, so wird man davon nicht verlassen.

 

  • Beziehung:

Manche suchen nach einer Beziehung, weil sie traurig oder vielleicht depressiv sind. Sie erwarten sich, dass sich durch die Beziehung alles verändern wird. Nach dem Motto: „Fülle DU mir meine Tasse!“
Doch das was sie aus dieser Beziehung bekommen, sind nur negative Erfahrungen. Diese Beziehungen halten nicht lange. Leider wird der Fehler oft wiederholt und man geht wieder eine neue Beziehung ein – die wieder fehlschlägt. Es geht soweit, dass man sich am Ende des Weges denkt, dass man alles richtig gemacht hat und dass der Fehler bei den anderen gelegen ist.
Bevor man in eine Beziehung geht, sollte man selbst auf festem Boden stehen. Man muss mit dem eigenen Glück den anderen bereichern können. Denn in der Beziehung geht es um gegenseitiges Geben – nicht um gegenseitiges Nehmen!

 

  • Ich – Bereich:

Hier kann man von vielen Bereichen sprechen. Ziehen wir den Sport als Beispiel heran. Viele denken beim Sport, dass man das bestimmte Ziel erreichen muss, um die gewünschte Befriedigung zu empfinden. Doch was passiert wirklich, wenn man das Ziel erreicht? Man verspürt für eine bestimmte Zeit lang eine Erleichterung. Jedoch kommt dieses Empfinden mit einem Gefühl von Leere. Man denkt sich – was nun?  Erst später schätzt man den Weg der eigentlich das Essenzielle war. Jedoch ist es da schon zu spät, weil man ihn nicht mit Freude genossen hat. Man hat all die schöne Zeit unbewusst gelebt und die Freude nicht aus sich selbst bzw. aus dem jetzigen Moment herausgeholt.

Wie schafft man es die Freude zu finden oder gar zu behalten?

 

Man muss wissen wo man suchen muss! Das bewusste Leben ist der erste Schritt für den Weg des Glücks. Man muss zur Erkenntnis kommen, dass das Glück aus dem Inneren kommt. Wenn du es nicht finden kannst, wer soll es dann für dich finden? – und wie auch?
Wenn man sich selbst treu bleibt und seine Prinzipien vertritt, kann man die Freude ein Leben lang beibehalte. Die Meinung der anderen kümmert dich (in dieser Situation) nicht!
Du bist selbst der Ursprung für alles!

key_to_inner_self_by_aquaj-d7w7x26

 

Autor: Akram Satea
Veröffentlicht: 19.04.2018

Ein Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.