Klassengesellschaft – existiert sie noch?

Man kennt diesen Begriff aus den Geschichtsbüchern. Manchmal hört man auch von den Großeltern, wie schrecklich diese Zeit gewesen sei. Die untere musste für die obere – die gehobenere – Schicht arbeiten. Den Bauern aus der tiefsten Schicht ging es so schlecht, dass sie das eigene Getreide für sich selbst nicht verwenden durften.

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Doch zur Überraschung leben wir noch immer in einer Klassengesellschaft – nur existiert sie verdeckt! Damals wurden dich Schichten mithilfe der Variable „Macht“ unterteilt. Wer Reichtum besaß, durfte mit der gehobenen Schicht mitspielen.
Heutzutage führt nicht nur Reichtum zur Macht. Denn Wissen, ist wohl eine stärkere Macht.
Doch ist es alleine Macht die mich zur oberen Schicht führt?Es stellt sich auch folglich die Frage: Was ist der Unterschied zwischen der oberen und der unteren Schicht?

Wir müssen das Problem von hinten betrachten, um auf die erste Frage eingehen zu können. Die Unterschiede haben sich von damals bis heute gar nicht verändert. Charakteristisch für die untere Schicht ist die harte Arbeit, die fehlende Bildung und die fehlende Selbstständigkeit. Aufgrund dieser fehlenden Eigenschaften, hatten jene Menschen einen Mangel im Bereich des Wissens, des Charakters und der mentalen Stärke.
poster-der-sonntagsspaziergang-223688.jpgDie obere Schicht hingegen war für ihre Gehobenheit bekannt. Sie legten viel Wert auf Bildung, ließen Geld für sich arbeiten – und nicht anders herum, und lernten wie man selbstständig auf festem Boden stehen konnte. Der Charakter, die mentale Stärke als auch das Wissen war vom Niveau, im Vergleich zur unteren Schicht,  weit überlegen.
Doch es gibt einen Punkt der sich seit der Gründung der Klassengesellschaft bis heute nicht verändert hat. Es ist die Relation der beiden Schichten. Damals gab es wenige von der gehobeneren Schicht, und heutzutage gibt es noch immer wenige.

Nun kann man auf die erste Frage eingehen: Macht kommt als Resultat zustande. Man kann sie nicht als Ursache betrachten. Wissen, Charakter (soziale Kompetenz) als auch mentale Stärke führen zur Macht und nicht umgekehrt.


Heute: untere v.s. OBERE Schicht

Man kann eindeutig feststellen wie sehr die Erziehung Einfluss auf die Klassengesellschaft hat. Kinder sehen oft ihre Eltern als Idole. Wenn jene Vorbilder nicht gebildet sind, werden die Kinder ihren Idolen nachahmen wollen, und somit keinen Wert auf Bildung legen. Sie werden zu Spiegelbildern der Eltern, die sich nur über die Gesellschaft und Geld aufregen. Sie werden eine schlechte Einstellung gegenüber ihrem Umfeld haben, weil es sie benachteilige.
Die Kinder aus der gehobenen Schicht sehen auch ihre Eltern als Idole. Es kommt hier auch zum selben Spiel. Jedoch gibt es einen großen Unterschied. Jene Idole aus der gehobenen Schicht erwarten sich von ihren Kindern, dass sie mindestens so gut werden wie sie es selbst sind! Aus dieser Schicht kommt eine Generation hervor die mehr lernen, noch gehobener werden und Spaß am Leben haben will.

Folglich: Die Armen werden ärmer und die Reichen reicher!

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Ein Aufstieg ist möglich – keine Frage! Nur benötigt es 2 wesentliche Punkte.

  • Punkt 1: Man muss sich bewusst sein, in welcher Schicht man sich gerade befindet. Somit kann man Ziele setzen um aufzusteigen
  • Punkt 2: Man kommt ohne harter Arbeit nicht weiter. Macht man einen Schritt vorwärts und ist dabei die Zeit schneller, hat man eigentlich einen Schritt nach hinten gemacht.

 

Unterschied zwischen Westen und Osten

Der Westen:
Wie wir alle wissen, bleiben die Reichen gerne unter sich. Sie gründen ihre Communities und meiden Kontakt mit den nicht so reichen. Ihre Kinder dürfen nur bestimmte Freunde haben. Ihre Hochzeiten stehen meistens sogar mit jungen Jahren fest. Man sieht keine Interaktion zwischen arm und reich.

Der Osten:
Die meisten Reichen aus dem Westens können sich von den meisten Reichen aus dem Osten etwas Abschauen. Im Osten sieht man sehr oft, dass Reiche mit Arme auf einem Tisch sitzen, gemeinsam spazieren gehen oder sogar enge Freunde sind. Wieso ist das so?
Auch im Osten herrscht eine Klassengesellschaft. Es dienen, für die Beurteilung der gehobenen Schicht, lediglich andere Variablen. Wenn man zur oberen Schicht gehören will, muss man die 3 genannten Punkte besitzen: Charakter, Wissen und mentale Stärke!
Der Westen verbindet Reichtum mit der oberen Schicht. Doch wie oft sehen wir, dass reiche Leute, von der sozialen Kompetenz, auf dem niedrigsten Niveau sind. Wie oft sehen wir, dass ihr Wissen sehr beschränkt oder dass ihre mentale Stärke ganze einfach schwach ist. Die Geschichten des Beruhigungsmittels als ständiger Begleiter kennen sicher viele.

Folglich: Gehoben ≠ Reichtum

Zur gehobenen Schicht gehören um die 5% der Weltbevölkerung. Hast du dir denn nie diese Fragen gestellt: „Irgendwie bin ich anders?“ oder „Irgendwie fühle ich mich wie ein Alien?“ oder „Ich habe das Gefühl, dass ich irgendwie nicht dazu gehöre?“
Falls doch – Gratulation! Du gehörst zu den 5% und kannst stolz auf dich sein. Versuch jeden Tag zu einer besseren Version von dir selbst zu werden.

Beziehungsprobleme

Die meisten Beziehungprobleme lassen sie auf die Ursache der Klassengesellschaft zurückführen.

  • Man gehört zur unteren Schicht und kann aufgrund der eigenen Schwäche nicht mit den Alltagsproblemen umgehen. Man fühlt sich überbelastet und lässt es an den Partner aus. Es kann auch sein, dass man aufgrund seines Mangels an Wissen, Charakter und mentalen Stärke gerade mit der Beziehung nicht zurecht kommt.
  • Man gehört zu der gehobenen Schicht und ist in einer Beziehung mit jemandem aus der unteren Schicht. Hier ist es klar, dass es zu keinem guten Ende kommen wird, da sich die Denkweise, das Verhalten und Vieles mehr, unterscheidet. Es fühlt sich mit dieser Person so an, als ob man aus einem anderen Planeten kommen würde. Man bekommt das Gefühl, als ob der andere Partner nur die eigene Lebensenergie aufsaugen würde.

 

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Notiz:

  • Intelligenz ≠ Bildung: Deshalb Charakter (Intelligenz) und Wissen (Bildung) getrennt eingführt!
  • Die obere Schicht ist nicht von den eigenen negativen Punkten befreit. In diesem Artikel soll es lediglich um eine bestimmte Sichtweise gehen!
  • Reich ≠ gehoben!

 

Autor: Akram Satea
Veröffentlicht: 24.04.2018

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